Aussprachestörungen - Praxis für Logopädie Stephan B. Krahn

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Leistungen
Aussprachestörungen:

Aussprachestörungen werden grundsätzlich in drei Untergruppen eingeteilt:

  • Phonetische Störung: Sprechstörung. Bei ihr ist die Sprechmotorik    eingeschränkt, und/oder Auffälligkeiten sind in der intraoralen Sensorik    vorhanden (Zungenbeweglichkeit, -tastfähigkeit, etc. eingeschränkt). Es ist    die gezielte Bildung eines Einzellautes nicht möglich. Beispiel hierfür wäre das ugs. Lispeln, der Sigmatismus oder der Schetismus (/sch/ wird durch /s/ ersetzt). Das Kind bildet beim Sigmatismus das /s/ zwischen den Zähnen, oder direkt an den Zähnen, oder lateral (Zungenrandbeweglichkeit eingeschränkt).
  • Phonologische Störung: Die Phonologie bezieht sich auf das Regelsystem, das unserer Sprache zugrunde liegt. Das Kind kann den gewünschten    Ziellaut zwar einzeln korrekt bilden, das Einsetzen dieses Lautes in das Lautsystem ist inkorrekt. z.B. sagt das Kind für "Katze" => "Tatze", es kann    das /k/ aber isoliert bilden. Bei den phonologischen Störungen gibt es so   genannte phonologische Prozesse, welche in verschiedene Ersetzungsgradeeingeteilt sind. Es wird zwischen physiologischen phonologischen Prozessen (in der Lautsprachentwicklung üblich vorkommenden Ersetzungsprozessen) und pathologisch phonologischen Prozessen (in der Lautsprachentwicklung nichtvorkommenden Ersetzungsprozessen) unterschieden.
  • Phonetisch-phonologische Störung: Hier können beide o.g. Formen gemischt auftreten, das Kind hat z.B. einen Sigmatismus, und ersetzt gleichzeitig alle /k/ durch /t/, somit spricht man hier dann von einer phonetisch-phonologischen Störung.

Sie haben bei Ihrem Kind Auffälligkeiten in der Lautbildung entdeckt und  wünschen eine Information? Sprechen Sie Ihren Kinderarzt oder uns an, wir geben  Ihnen gerne Auskunft und beraten Sie.

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