Sprechapraxie - Praxis für Logopädie Stephan B. Krahn

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Sprechapraxie:
Die Sprechapraxie ist nach McNeil et al. (1997, in: Lauer & Birner-Janusch,  2007, 10) eine phonetisch-motorische Störung mit intakten phonologischen  Fähigkeiten. Dabei kommt es zu segmentalen und suprasegmentalen Abweichungen.  Die Sprechapraxie wird durch eine linkshemisphärische Schädigung verursacht (Liepold  et al., 2003).
(Quelle: http://www.dbl-ev.de)

Beim Sprechen kommt es je nach  Schweregrad mehr oder weniger häufig zu fehlerhaften und entstellten Lauten sowie Worten, stotterartigen Symptomen oder Satzabbrüchen.
Für mittelgradig oder schwer  betroffenene Sprechapraxiepatienten ist häufig bereits das erste Wort ein  unüberwindbares Hindernis. Allerdings kann es möglich sein, dass Flüche oder  auch Floskeln manchmal fehlerlos gesprochen werden können, wenn sie im "Eifer  des Gefechts" geäußert werden (hierbei spricht man von Inseln störungsfreien  Sprechens). Als Störung des Sprechflusses oder auch als Anstrengung beim  spontanen Sprechen zeigen sich oftmals leichtere Sprechapraxien.
Bei der reinen Form der Sprechapraxie  sind die Patienten in der Lage problemlos zu Lesen und zu Schreiben. Diese  reinen Sprechapraxien sind jedoch eher selten. Meist besteht zusätzlich eine  Aphasie, so dass hierbei die Schriftsprache ebenfalls beeinträchtigt ist.
(c) by Stephan B. Krahn
 
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